Schriftstellerin aus der Zentralschweiz
Ramona Vals
ÜBER MICH

1968 in Basel geboren, zog ich ein paar Monate später mit meinen Eltern in die Innerschweiz. Dort wuchs ich zusammen mit drei jüngeren Brüdern auf. Schon seit vielen Jahren arbeite ich im Kaufmännischen Bereich und verdiene meine Brötchen als Sachbearbeiterin in einer Buchhaltung. Ich bin verheiratet und lebe mit meinem Mann in der Region Luzern.
Nebst verschiedenen Hobbys wie zum Beispiel Flachlandwanderungen in der Natur, am liebsten um einen See herum, musizieren und lesen, ist das Schreiben meine grösste Leidenschaft.
Wie ich zum Schreiben gekommen bin? Hmmm, ich glaube, die Geschichte vom Fasnachtszauber schien schon länger in mir geschlummert zu haben, denn sie wollte unbedingt aufs Papier gebracht werden. Einmal damit angefangen, konnte ich einfach nicht mehr damit aufhören. Später folgten Liebe Grüsse aus Kanada und Zwei verliebte Sterne. Grundsätzlich war die Trilogie nicht geplant, sie hat sich halt einfach so ergeben. Doch wenn man die Bücher in der richtigen Reihenfolge liest, erlebt man die spannenden und ineinander verstrickten Schicksale der Familien Müller, Moser und Frei gleich mit. Gerade so, als wäre man ein Familienmitglied. Selbstverständlich gibt es da einige Hürden und Herausforderungen zu bewältigen und schon mal vorweg: ein Happy End ist auf jeden Fall garantiert.
Mit dem Lichterglanz plante ich eigentlich an einem Schreibwettbewerb teilzunehmen. Voller Euphorie textete ich drauflos, mit dem Resultat, dass mein Manuskript am Schluss zu viele Zeichen beinhaltete und nicht den Teilnahmebedingungen entsprach. Doch ich brachte es nichts übers Herz, die Geschichte von Mike und seinem Sohn Lino zu kürzen. Sie hätte ihren adventlichen Charme total verloren. So liess ich den Schreibwettbewerb sausen und veröffentlichte den Lichterglanz kurzentschlossen selbst.
Was gibt es zum fünften Roman zu sagen? Die Villa Rosaly steht in Zürich, ist umgeben von einem grossen Rosengarten und beherbergt eine bunt zusammengewürfelte Studenten-WG. Vermutlich muss ich euch nicht weiter erklären, dass es dort öfters mal drunter und drüber geht. Vor allem Lea und Philipp haben einige Probleme zu bewältigen, bis sie endlich ihr Ziel erreichen.
Seid ihr neugierig, was in diesen Buch so alles drinsteckt? Na, dann nichts wie los, besorgt euch die Villa Rosaly und lasst euch von der spannenden Geschichte mitreissen...
Vielleicht habt ihr euch schon gefragt, warum die Musik in meinen Büchern immer wieder vorkommt? Das ist natürlich kein Zufall. Die Musik begleitet mich praktisch schon mein ganzes Leben lang. In der zweiten Klasse habe ich mit Blockflöte angefangen und durfte später Klavierspielen lernen. Mit sechszehn wechselte ich auf die Klarinette, der ich bis heute treu geblieben bin. In all den Jahren habe ich in verschiedenen Ensembles und Guggenmusiken mitgespielt, letzteres allerdings mit der Lyra oder dem Saxophon. Das ist jetzt aber schon über zwei Jahrzehnte her. Vor gut 25 Jahren trat ich dann dem Blasmusikverein in meiner Wohngemeinde bei, wo ich noch immer aktiv mitspiele. Übrigens, ich habe es schon bis zum Eidg. Veteran geschafft, was soviel bedeutet, wie 35 Jahre aktives Musizieren.
Deshalb kann ich euch schon mal verraten, dass in meinem neuen Buch Noten zum Glück, welches noch in Bearbeitung ist, die Musik eine wichtige Hauptrolle spielen wird... seid gespannt!
Kürzlich durfte ich die Stifts-Bibliothek in St. Gallen besuchen, welche ganz schön beeindruckend ist und unzählige alte und sehr kostbare Bücher beherbergt. Der Führer wusste über die Örtlichkeit und die geschriebenen Werke einige spannende Geschichten zu erzählen. Einen solchen Event kann ich also nur empfehlen.
Wie schnell doch die Zeit vergeht. Das Jahr ist tatsächlich schon wieder fast vorbei! Mögt ihr die Adventszeit auch mit den unzähligen funkelnden Lichtern und den leuchtenden Kerzen? Heisse Marroni und Glühwein? Oder zieht ihr euch lieber auf das Sofa zurück, am liebsten mit einem spannenden Buch? Vielleicht eines von Ramona Vals? Wie auch immer, ich wünsche euch eine besinnliche Adventszeit, frohe Festtage und nur das Allerbeste für das 2026!
Habt ihr die Fasnacht alle gut überstanden? Leider hat sie ohne uns stattgefunden, weil ich mit einer starken Erkältung und einem ekligen Husten zu kämpfen hatte und nicht das Bedürfnis hatte, unter die Leute zu gehen. Doch nun freue mich auf den Frühling, meine liebste Jahreszeit. Ich finde es so schön, wenn die Tage wieder länger werden, die Schneeglöckchen und die Krokusse ihre Köpfchen aus dem Boden strecken und die Primeln die Erde in farbige Blumenteppiche verwandeln. Am frühen Morgen, wenn ich jeweils zum Bus laufe, um zur Arbeit zu fahren, höre ich endlich wieder die Vögel zwitschern und ich frage mich dann, was die einander wohl alles zu erzählen wissen? Ob sie über Herr Kuckuck tratschen oder vielmehr die frechen Spatzen durchnehmen? Oder vielleicht verraten sie einander, wo die besten Futterplätze sind? Auf jeden Fall geniesse ich diese Zeit sehr und freue mich über die warmen Sonnenstrahlen.
Sommer - Ferienzeit. Geniesst ihr euren wohlverdienten Urlaub in einem fremden Land, irgendwo an einem Strand, in den Bergen oder sonst an einem lauschigen Plätzchen? Habt ihr auch etwas zum Lesen dabei? Vielleicht ein Buch von einer Luzerner Schriftstellerin?
Mein Mann und ich haben auch Kisten und Koffer gepackt, um von einem Stadtteil in einen anderen umzuziehen. Seit ein paar Tagen wohnen wir nun in unserem neuen Zuhause, wo es uns sehr gut gefällt. Wir freuen uns, unsere neue Umgebung auszukundschaften und kennenzulernen. Ich wünsche euch einen schönen Sommer!
Gerade eben sind wir von einer wunderbaren Reise an die Nordsee zurückgekehrt. Zuerst erkundeten wir das Ostfriesenland auf der Deutschen Seite. Berge wie bei uns gibt es dort keine, alles ist flach, grün, bewaldet und die Felder von den Bauern perfekt bestellt. Wir hatten Aufenthalt in Einbeck, Stade, Cuxhaven, Wilhelmshaven, Jever und Emden. Es war ein Muss, das Museum von Otto Walkes zu besuchen, wenn wir schon mal da waren. Die Klinker-Häuser, wie sie im Norden überall vorkommen, waren nicht zu übersehen und die hohen Dämme am Wasser sehr eindrücklich. Auch die Lüneburger Heide machte grossen Eindruck.
Später wechselten wir ins Westfriesland nach Holland. Diese Landschaft ist ebenfalls wunderschön, die Wasserkanäle allgegenwärtig und die Windmühlen schon von weitem zu sehen. In Alkmaar haben wir zweimal übernachtet. Einen ganzen Tag verbrachten wir auf der Insel Texel, zusammen mit einer einheimischen Reiseleiterin, die viele interessante Dinge zu erzählen wusste. Die Stadt Gouda, die für ihren Käse sehr bekannt ist, wie auch das Windmühlenmuseum von Kinderdijk standen ebenfalls auf dem Programm.
Erneut überquerten wir die Grenze und fuhren nach Belgien. Jetzt waren wir auf die mittelalterliche Stadt Brügge gespannt und wurden nicht enttäuscht. Hier hat es uns so richtig gut gefallen. Wir genossen unser Freizeit und schossen auch da unzählige Fotos. In Ostende, wo wir übernachten würden, unternahmen wir vor dem Abendessen noch einen Bummel an der Promenade, direkt am Strand. Doch der Wind war dermassen stark, das wir unter schwersten Bedingungen mit Gegenwind uns ins Hotel zurückkämpften.
Am nächsten Tag führte unsere Weiterreise uns zuerst an einen wunderschönen Strand, wo die Sonne unser Gesicht liebkoste und der Wind unsere Frisur total durcheinander brachte. Doch das war uns egal, wir genossen diesen Ausflug.
Die Nacht verbrachten wir in Frankreich, genauer in Reims. Auch hier hatten wir noch Zeit, die Stadt zu erkunden. Und dann gings es auch schon wieder nach Hause.
